Lange nichts geschrieben und weitaus weniger regelmäßig, als am Anfang geplant.
Nunja, Uni läuft – , naja, es läuft halt. Irgendwie. Ionenlotto ist nach wie vor mehr Rumraterei als systematischer Ausschluß. Final klappts zwar immer irgendwie, aber meistens nur, weil die Assistenten – halb genervt, halb verzweifelt – irgendwann sagen: “Ja, geben Sie mal xy dazu/machen sie mal xy und schauen, was passiert.” Da bleibt zumindest bei mir immer der Wehmutstropfen, dass ichs ja eigentlich nicht allein geschafft habe… Und einige kommen total unvorbereitet ins Labor und bestehen auch noch beim ersten Versuch *gnarf*
Noch zwei Analysen, dann wars das erstmal.
Interessant ist hier: Das ganze Praktikum dient zur zum Sieben, die wollen gleich jetzt im 1. Semester die aussortieren, die absolut kein Verständnis für Chemie entwickeln können. Nächstes Semester ist Titrierpraktikum – das heißt im Klartext: Tropfen zählen hmm…
Ganz unchemisch: Bahnfahren macht Spaß. Besonders wenn kurz vor Abfahrt ne Durchsage kommt, dass wir aufs andere Gleis müssen. Besonders, wenn man dadurch den Anschlußzug verpasst und ne Stunde am Bahnhof friert. Besonders, wenn die Züge so voll sind, dass man sich fühl wie im Viehtransporter, weil Mr. Verkehrsbetriebe bloß einen Triebwagen ordert. Besonders, wenn manche Fahrgäste den ganzen Triebwagen meinen beschallen zu müssen. Ja, Bahnfahren ist lustig.
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Morgen ist Weihnachten und – zum ersten Mal seit vielen Jahren – sieht es nach weißer Weihnacht aus. Es hat den ganzen Tag geschneit, alles ist von einer dicken Schneedecke bedeckt . Weiß gar nicht, wann das zuletzt war, muss über 10 Jahre her sein. Und trotzdem, ich fühl mich nicht weihnachtlich. Die Vorfreude, das Hibbelige, was ich als Kind hatte, ist weg. Für mich ist gefühlt morgen ein Tag wie jeder andere. Schade eigentlich, je älter man wird, desto mehr verliert Weihnachten seinen Zauber…