Mal wieder lange nicht gemeldet, aber inzwischen bewegt sich bei mir endlich bisschen was.

Im Oktober hab ich angefangen zu studieren, damals hab ich schon ein Zimmer gesucht. Irgendwann gab ich komplett entnervt auf, der Spaß an vielen Absagen hält sich doch arg in Grenzen. Nun, nach ich-weiß-nicht-wievielen Versuchen, Enttäuschungen und Heucheleien hat es endlich mal geklappt: Ich hab ein Zimmer! =)

Es ist mit 10m² recht klein und auch etwas seltsam geschnitten, aber der Preis ist mit 135€ _warm (inkl. Telefon und Internet)_ unschlagbar günstig und zudem noch in unserem Studentenviertel, viele meiner Kommilitonen wohnen in Geh-Weite in meiner Umgebung. Die Bahn fährt im 10-Minutentakt quasi vor der Haustür los und das auch bis tief in die Nacht hinein. Drumherum hab ich alle möglichen Discounter, Händler, Drogerien und allerlei Serviceangebote.  Ein kleines Zimmer ist ja auch viel schneller wohnlich gemacht – und ich muss nicht so viel aufräumen 😉

Dazu kann ich n bisschen Kleinzeug von der Vormieterin übernehmen. Ende Januar kann ich einziehen.

Und sonst, joah, bin jetzt in der ersten Uni-Prüfungsphase meines Lebens, bisher merk ich davon noch nicht allzuviel, das sch…. schöne Labor nimmt uns voll in Anspruch, bis 3-4 Tage vor den Klausuren dürfen einige täglich bis 6 Giftmischer spielen. Wie ich die Prüfungen schaffen soll ist mir noch n bisschen schleierhaft, zum Glück gilt aber in unserem Fall: 4 gewinnt, hauptsache bestehen, ob mit 1,0 oder 4,0 ist Wurst. Es lebe das Diplom!

Morgen gehts zu meiner – wenn das Glück auf meiner Seite ist – letzten Analyse. Toi toi toi. Ich brauch die nächste Woche sowohl zum Üben für die Klausuren, als auch zum Umzug organisieren und Möbel besorgen *argh*

Ist im Grunde reichlich sinnlos: Im 1. Semester besteht das Praktikum aus Analyse und irgendnem Zeug, dass wir bloß machen, weil es so in der Anleitung steht, ohne genau zu wissen, _warum_ wir das eigentlich machen. Und im 2. Semester dürfen wir Tropfen zählen und Volumina messen (Titrierpraktikum) – toll.

Lange nichts geschrieben und weitaus weniger regelmäßig, als am Anfang geplant.

Nunja, Uni läuft – , naja, es läuft halt. Irgendwie. Ionenlotto ist nach wie vor mehr Rumraterei als systematischer Ausschluß. Final klappts zwar immer irgendwie, aber meistens nur, weil die Assistenten – halb genervt, halb verzweifelt – irgendwann sagen: „Ja, geben Sie mal xy dazu/machen sie mal xy und schauen, was passiert.“ Da bleibt zumindest bei mir immer der Wehmutstropfen, dass ichs ja eigentlich nicht allein geschafft habe… Und einige kommen total unvorbereitet ins Labor und bestehen auch noch beim ersten Versuch *gnarf*

Noch zwei Analysen, dann wars das erstmal.

Interessant ist hier: Das ganze Praktikum dient zur zum Sieben, die wollen gleich jetzt im 1. Semester die aussortieren, die absolut kein Verständnis für Chemie entwickeln können.  Nächstes Semester ist Titrierpraktikum – das heißt im Klartext: Tropfen zählen hmm…

Ganz unchemisch: Bahnfahren macht Spaß. Besonders wenn kurz vor Abfahrt ne Durchsage kommt, dass wir aufs andere Gleis müssen. Besonders, wenn man dadurch den Anschlußzug verpasst und ne Stunde am Bahnhof friert. Besonders, wenn die Züge so voll sind, dass man sich fühl wie im Viehtransporter, weil Mr. Verkehrsbetriebe bloß einen Triebwagen ordert. Besonders, wenn manche Fahrgäste den ganzen Triebwagen meinen beschallen zu müssen. Ja, Bahnfahren ist lustig.

______________________

Morgen ist Weihnachten  und – zum ersten Mal seit vielen Jahren – sieht es nach weißer Weihnacht aus. Es hat den ganzen Tag geschneit, alles ist von einer dicken Schneedecke bedeckt . Weiß gar nicht, wann das zuletzt war, muss über 10 Jahre her sein. Und trotzdem, ich fühl mich nicht weihnachtlich. Die Vorfreude, das Hibbelige, was ich als Kind hatte, ist weg. Für mich ist gefühlt morgen ein Tag wie jeder andere. Schade eigentlich, je älter man wird, desto mehr verliert Weihnachten seinen Zauber…

Da das Thema ja zurzeit überall die Runde macht, will ich auch mal meinen Senf dazu abgeben. Bei uns ist es relativ ruhig, an einem Gebäude hängt ein großes Plakat, man bekommt hier und da Flyer in die Hand gedrückt und vor einigen Tagen war ne Art Mini-Umzug aus vielleicht nem dutzend Studenten. Die sind mit Megaphon, Trommeln und Eimern vom Hörsaalzentrum aus über den Campus gezogen. War an sich ja nicht so wild, teilweise auch ganz witzig, ABER: Man macht sich nicht gerade unter seinen Kommilitonen beliebt, wenn man mit besagter Ausrüstung auch durch die Gebäude rennt und Krach macht. Bei uns ist übrigens fast alles gefließt … DAS ist dann nicht mehr lustig.

Allgemein, ich finde die Proteste an sich gut und richtig, es darf einfach nicht sein, dass die Bildung vom Geldbeutel der Eltern abhängt. So kommen manche doch nie aus diesem Sumpf aus Harz IV, Mindestlohn und 3-Jobs-zum-Überleben heraus. Nicht jeder bekommt Bafög, so steht mir persönlich nichts zu, weil meine Eltern theoretisch zu viel verdienen, praktisch können sie mich trotzdem nicht so unterstützen, wie sie gerne würden. Was mich an diesen ganzen Protesten stört ist einfach die Art und Weise. Hörsäle besetzen mag zwar „cool“ sein, viel konstruktiver ist aber ein Gespräch mit der Unileitung. Die wollen uns nichts Böses, sondern sind genauso an besserer Austattung und kleineren Kursen interessiert wie wir. Warum also ins eigene Fleisch schneiden?

Gestern war es wieder einmal Zeit zum Lottospielen. Thema: Die „Bösen Buben“ des PSE: Stickstoff, Phosphor und Schwefel. Mir war vorher grottenschlecht, ein Freund hatte mir vorher noch verraten, dass diese Laborwoche wohl die schlimmste des ganzen Komplexes sein soll. Ich war nichtmal vor’m Abi so nervös.

Es fing aber schon gut an: komplett weiße Probe und kein Geruch nach faulen Eiern und ließ sich relativ gut in Wasser lösen. Erste Vermutung: Kein Sulfid und kein Silikat. Hab dann erstmal eines der labilsten Ionen versucht rauszufischen, damit mir das nicht vor der Probe zerfällt und ich es dann nicht mehr nachweisen kann. Das war zum Glück nicht drin, durch die Probe hatte ich aber innerhalb der ersten fünf Minuten gleich Sulfat sicher nachgewiesen.

Während die Probe also noch für das labile Ion vor sich köchelte, hab ich die anderen nicht-schwefeligen Ionen untersucht. Grüne Flammenfärbung mit Methanol (zwar wacklig aber immerhin) – eindeutig Borat, nichts Braunes mit Schwefelsäure – nichts Nitroses (dafür was weißes o.o), kein Kieselsäurefleck am Filterpapier – kein Silikat, keine Fällung mit ZrOCl2 – kein Phosphat.

Und so hab ich mich Stück für Stück durchgearbeitet, kein Sonnenuntergang (total simpel, aber sieht genialst aus) – kein Thiosulfat. Dann kam auch noch kein Niederschlag mit Cadmiumacetat – kein Sulfid. Zum Schluß noch n kleiner Farbnachweis – Entfärbung also eindeutig Sulfat drin.

Zwischendrin wollte ich eigentlich nen anderen Nachweis probieren, konnte aber die Chemikalien nicht finden, ich bin also zum Assistenten und frag den, der lässt mich voll auflaufen und fragt mich erstmal, warum denn der Stoff nicht für uns ausstehen würde. 3x Stickstoff ist keine sooo gute Kombination … Für mich klang der Name eher nach Farbstoff, wie wir sie reihenweise haben … *ups*

Dann war ich endlich fertig mit allem und bin zur ersten Ansage. Der Assistent lässt mich wieder zappeln und fragt, ob ich schon auf diesen und jenen Stoff getestet hätte und was dabei herausgekommen wäre. Brav alles heruntergebetet.

Der deutet mir, meinen Zettel hinzulegen, ich dachte schon, der schreibt jetzt wieder was von wegen -1 +2 oder sowas Tolles… Nee, der kritzelt mir ne Fünf und seine Unterschrift drunter. Bestanden mit voller Punktzahl. Dann kam auch noch unser Laborprof und fragt, wie es gelaufen ist, der hatte ja mitbekommen, dass ich an der 1. Analyse so zu knabbern hatte. Ich konnte dem nur noch grinsend meinen Zettel hinhalten und musste erstmal 5 Minuten vor die Tür mich beruhigen =)  =) =) =) =)

Wiedermal typisch, am einfachsten scheiter ich und die komplizierteste Hexenküche raff ich…

Hab dann noch nem Freund bisschen geholfen (ist schon n geiles Gefühl, wenn plötzlich andere ankommen und mich fragen, wie ich dieses und jenes gemacht hätte) – mir aber immer noch schleierhaft, warum zig Tests negativ waren, obwohl der die Stoffe drin hatte. Durchgekommen ist er aber zum Glück trotzdem noch.

Bei der ersten Analyse als Letzte raus und gestern als Erste – geil.

(mehr …)

Eigentlich hatte ich ja vor, öfters nach den Laborarbeiten n kleines Resümee zu ziehen, Tatsache ist aber, dass ich wirklich so einiges zu tun hatte. Donnerstag war eigentlich Analyse angesagt – wie gesagt, eigentlich. Bin gnadenlos durchgerasselt, erst heute, beim 3. Versuch hats endlich geklappt und ich hab meine 3/5 Punkten gut geschrieben bekommen.

Thema war das berühmt-berüchtigte und unter Studenten heiß geliebte Ionenlotto: Man bekommt eine Substanz und soll herausfinden, welche Ionen drin sind. Je nach Aufgabenstellung wird das auf bestimmte Ionen eingeengt, sprich: Manche werden erst gar nicht zugegeben, andere wiederum können zwar drin sein, müssen aber nicht nachgewiesen werden. Letzteres ist v.a. hilfreich, um Fehlerquellen zu finden. Viele Reaktionen laufen bei unterschiedlichen Ionen ähnlich/gleich ab, weiß man, welche analog reagieren, kann man die durch verschiedene Verfahren vorher entfernen oder „stilllegen“.

Nunja, ich war heute also zum dritten Mal dran. Die erste Ansage war, naja – halbbefriedigend –  was ich gefunden hatte, war drin, aber ich hatte auch zuviel gefunden. Glücklicherweise hatten wir heute nen super Assistenten, der ist mit mir (und meinen beiden Leidensgenossen) jeweils sämtliche Ionen nochmal peu a peu durchgegangen, sodaß wir heute endlich alle bestanden haben. (By the way: da haben Sachen reagiert, da wusste nicht mal der Assistent, warum die Probe jetzt anschlägt, obwohl der zugehörige Stoffe nicht drin ist… Wer bisschen Ahnung hat: US+Stärke ergab Blau-/Schwarzfärbung, Iodid und Iodat waren nicht drin; US+NaOH+Na2HPO4 ergab weißen NS obwohl kein Lithium drin war; Mg war mit Chinalizarin negativ, mit Titangelb positiv; Br- war mit Phenolrot/Bromphenolblau negativ, +H2SO4 und Brenner aber kamen braune Dämpfe [Am Ende hatte ich dann NH4+, Ba+, Cl-, Br-])

Was Gutes hat diese Analysenodysee aber: Manche Nachweise kann ich jetzt aus dem Kopf und gänzlich ohne meine Notizen =) Zudem ist mir heute zum ersten Mal gelungen, auf Anhieb vollständig zu fällen. Wer Ahnung hat, lächelt jetzt wahrscheinlich müde, wer keine hat, fragt sich, was daran so toll ist (wenn ein Stoff nicht voll ausfällt, kann er nachfolgende Proben mit dem Zentrifugat verfälschen). Für mich als Möchtegern-Chemiker ist das ein riesen Erfolg!

Zudem werd ich auch langsam sicher, was die ganzen Techniken und Verfahren angeht, um zum gewünschten Ergebnis zu kommen.

 

 

So, und jetzt mal was ganz unchemisches:

In der Bahn hatte ich ne Begegnung der 3. Art. Ich saß gemütlich auf nem Vierer, schön Beine hoch und hab geschmökert, da  kam ne junge Frau rein, ungefähr mein Alter, und begann, mit mir zu reden, obs denn Spaß machen würde. Beim Blick auf den Stapel Bücher vor mir, fing sie gleich an, dass ich ja sehr viel lesen würde und was ich so studiere. Ich hab sie daraufhin freundlich gefragt, warum sie denn so neugierig wäre, sie zog sich auf ihren Platz zurück, lutsche ihren Lolli zu ende (und grinste mich dabei immer wieder an) und ging dann wieder. o.0

Die beiden Frauen mir gegenüber haben mich genauso entgeistert angeguckt, wie ich die. Die Frau war seltsam …

Tag 1 ist rum und wenn ich ehrlich sein muss: Katastrophe. Aber von Vorn:

Der Tag fing schon so wunderbar an: Mein Zug kam erstmal zu spät, dann endlich im Zug drin, hab ich mir Mathe angeguckt: ???????? Okeeee, wie mach ich das? So gings heute ständig weiter. In meiner Uni-Stadt wird grad der Bahnhof gebaut, ergo komm ich mit dem Zug bloß in einen Vorort und von da ab gehts mit Schienenersatzverkehr weiter. Blöd bloß, wenn der dämliche SEV-Bus nicht kommt und man notgedrungen mit nem regulären Linienbus erstmal durch die halbe Vorstadt gurkt. Ergebnis: 2h Fahrt stat einer. Fast zu spät gekommen und nur dank n paar Freunden nen Platz bekommen. Interessant zu beobachten, wie nach und nach immer mehr Fahrgäste am Bahnhof ihre Liniennetzpläne rauskramte und anfingen zu überlegen, wie man jetzt am besten weiter kommt. Hinter mit telefonierte eine gerade „Jaa, dann nehm ich mir n Taxi, da bekommt die Bahn ne Rechnung, ist mir doch egal. Aber wenn ich wegen denen zu spät zur Arbeit komme…“

Auch sehr irritierend, wenn jemand scheinbar mit sich selbst spricht (ich vermute Freisprecheinrichtung/Headset oder sowas)

Bei Experiment Nummer eins hätte es ne Rotglut vom Tiegel gebraucht, bloß wollte das dumme Ding einfach nicht anfangen zu glühen, stattdessen rust es erstmal, trotz blauer Flamme … Dadurch war die Probe leicht verunreinigt und die anschließenden Proben damit auch eher mitteläßig.

Weiter: Experiment 2:  Falsche Säure erwischt  *argh* Nocheinmal das ganze…

Experiment 3:  (Bleitiegel (Flusspat + Schefelsäure) im Wasserbad erhitzen und mit Objektträger bedecken)  Keine Wannen da, stattdessen mussten wir Bechergläser nehmen, wodurch der OT aber nicht richtig auflag und das Glas kaum geätzt wurde -.-

Experiment 4: Aufgabe Missverstanden – Zurück ans Reißbrett -.-

Experiment 5: Flammenfärbung – die Magnesiastäbchen ließen sich irgendwie nicht ausglühen, dadurch war größtenteils das durchs Spektroskop zu sehen und kaum die eigentlichen Stoffe…

Bis um 6 Labor, danach noch Aufräumen etc, bin seit um 8 zu hausen hab was gegessen (ob man glaubt oder nicht: bei mir gabs um 1 n belegtes Brötchen, Hunger hatte ich trotzdem kaum) und grad noch den heutigen Tag ausgewertet. Jetzt bin ich hundemüde.

Schiefer kann so ne Woche kaum losgehen…

Und damit ich nicht nur was zu meckern hab: Die schriftlichen Ausarbeitungen für diese Woche waren richtig gut. 5/5 das eine Protokoll, 4/5 das andere, was viel ist, wenn ich mir die Anmerkungen überall so anschaue… Auch wenns Studium zurzeit n bissl stressig ist, meine Kommilitonen gefallen mir und mit „meinen“ Jungs kann ich richtig schön schäkern, albern und reden. Das tröstet über jedes noch so missglückte Experiment gleich drei mal hinweg.

Die erste Woche hätte ich also geschafft.

Bilanz:

– einige nette Leute kennen gelernt und Freundschaften geschloßen

– Chemie und Physik können wahnsinnig lustig und spannend sein

– auch wenn das Labor anfangs stupide klang, bin ich mir inzwischen sicher, dass ich  mich für das richtige Fach entschieden habe

– total überflutet von massig neuen Informationen  und Terminen, auf die man plötzlich acht geben muss

–  geplättet vom Lernumfang

–  mir graut es vor dem berühmt berüchtigten Ionenlotto

Das „lustige“ daran ist: Wir dachten alle, dass wir wüssten, worauf wir uns einlassen, als wir uns zum Chemiestudium eingeschrieben haben. Inzwischen beschleicht mich das Gefühl, dass wir eigentlich überhaupt keine Ahnung hatten, was da auf uns zukommt.

Alle zwei Wochen Labor inklusive 15min. Test am Anfang und Abschlusstest an jedem Labor-Donnerstag (ich hasse Bachelor, bloß gut, dass ich nur mit denen zusammen Unterricht hab, aber bei mir fürs Grundstudium ‚4 gewinnt‘ gilt …) Allein für das erste Laborvorprotokoll hab ich n ganzes Wochenende, gestern nach unserem Einführungstag und heute sowohl frühs, als auch seit um 3 bis um 7 daran gearbeitet. Hoffe nur, das wird besser, wenn man erstmal einen gewissen Rhythmus hat.

Dagegen sind meine Profs richtig klasse. Physik erinnert mich von der Erklär- und Sprechweise stark an die Sendung mit der Maus / Löwenzahn, Mathe, naja, 2 Semester durchhalten. Ich raff zwar, warum der das wie macht, nur erschließt sich mir noch nicht so ganz, wozu das Zeug gut ist. Der hat laut Tutoren ne Durchfallquote bei den Prüfungen von 75% (und die ist wohl schon gesunken!)  Anorganik I/1 ist zwar mitunter recht dröge weil theorielastig, aber der Prof ist sehr sympathisch und charismatisch, Anorganik I/2 ist lustig, viele Experimente mit Showeffekt und Prof erklärt anschaulich, ich erkenn da oft Sache aus dem ganz normalen Alltag wieder, anhand derer man sich merken kann, warum es so ist, wie es ist. Und Info, wird hoffentlich noch spannender, die letzten beiden Vorlesungen waren eher Belehrungen und „Wie benutz ich ein E-Mail Programm richtig“ o.0 Hab ich eh bloß 1 Semester, von daher ist es ziemlich egal.

Die Seminare sind soweit auch gut. Schnell, aber gut.

Achja, weil ich eingangs gesagt hab, dass wir wohl doch nicht wussten, worauf wir uns einlassen: Meine Motivation ist deutlich höher als in der Schule, ich setz mich freiwillig auch Abends noch hin und mach Hausaufgaben, geh die Übungen durch, les Sekundärliteratur etc. Wäre ich nur zu Schulzeiten je so engagiert gewesen ^^